Jun 05 2016

Pornodarstellerinnen auf der Filmbörse

Heute war in Berlin wieder Filmbörse. Und schon am Eingang ist mir ein Aushang aufgefallen, der mir sofort den Spaß etwas verdorben hat. Augenblicklich schoss mir eine lange Abfolge an Gedanken durch den Kopf, die sich wärend meines Aufenthalts bestätigt haben.

Für die, die es nicht wissen: Eine Filmbörse ist eine, zumindest in Berlin, alle drei Monate stattfindende Veranstaltung, auf der ein sehr breites Angebot an Filmen zum Verkauf aufgestellt wird. Dort werden Stände von Online-Shops aufgestellt und immer wieder mal sind dort auch Vertreter von Kleinst-Labeln unterwegs und verkaufen ihre hauseigenen Produktionen. Es gibt gebrauchte Filme und Neuware. Nicht nur DVDs und Blu-rays gibt es dort zu holen, sondern auch kleine Exoten wie Laserdiscs und dazu passend noch diverse Originalausgaben von Magazinen aus der Zeit, zu der die Klassiker der Filmgeschichte neu in den Kinos liefen. Da die Filmbörse nur gegen einen kleinen finanziellen Beitrag und nur für volljährige Personen zugänglich ist, werden dort auch diverse Horrorfilme ausgestellt, die keine deutsche Freigabe bekommen haben. Ebenso findet man dort ausländische Veröffentlichungen. Kurz: Man kommt dort auch an Filme, die man so nirgends in Deutschland kaufen könnte und das zu einem günstigeren Preis, als wenn man auf Importe zurückgreifen würde. Es ist ein toller Ort für Filmfreunde, Nerds, Freaks und Sammler.

Die Filmbörse holt alle Filmfreunde an einen Ort und alle Menschen, die diese Halle an diesem speziellen Tag im Quartal besuchen, teilen eine Leidenschaft. Ich gehe dort zwar hauptsächlich wegen den diversen Filmen aus dem Horror- und Splatter-Genre hin, doch auch für Fans anderer Genres gibt es dort viel zu sehen und zu kaufen. Jeder, der dort hin geht, teilt die Leidenschaft für Filme. Es wird sich mit den Händlern unterhalten, es werden evtl. Bestellungen aufgegeben und man kennt sich nach kurzer Zeit schon. Es ist praktisch eine Community. Die Besucher selbst sind für mich inzwischen schon teils keine fremden Gesichter mehr. Es ist wirklich toll dort.

Heute sollte es aber zumindest zum Teil anders kommen, denn aus welchen absurden Gründen auch immer, gab es heute einen Stand, an dem drei Pornodarstellerinen saßen, ihre Filmchen verkauften und dazu bereit waren, Autogramme zu geben und Fotos zu machen. Ganz konkret anwesend waren nach meiner Recherche Maria Mia, JolyneJoy und RoxxyX. Diesen drei Damen darf man eigentlich keinen Vorwurf machen. Diejenigen, die tatsächlich Prügel verdient hätten, sind die Veranstalter der Filmbörse und die Manager der Mädels. Denn was ist passiert? Praktisch niemand hat sich für sie interessiert.

Es mag ja richtig sein, dass die meisten Besucher der Filmbörse Männer sind. Und es mag auch richtig sein, dass sich die meisten heterosexuellen Männer zu jungen, schlanken Frauen hingezogen fühlen. Aber was verspricht man sich genau davon, auf einem Event, welches für Filmfreunde gemacht wird, Pornodarstellerinnen zu platzieren? Weil sie auch Filme drehen? Weil sie auch schauspielern? Beides kann nicht der Grund sein, denn ein Porno ist für mich kein Film. Ein richtiger Spielfilm zeichnet sich durch gewisse Qualitäten aus, die ein Porno nun mal nicht hat. Die braucht er auch nicht. Das ist auch gut so. Ich spreche den Pornos ihre Daseinsberechtigung nicht ab. Jeder guckt Pornos oder konsumiert irgendein anderes, vergleichbares Medium. Jeder, der behauptet, er tut dies nicht, lügt. Es gibt genug Angebote und das schon lange nicht mehr nur für heterosexuelle Männer. Wie auch immer – ein Porno kann nicht einfach so in die gleiche Schublade gesteckt werden wie ein Spielfilm.

Die Schauspielerei zieht bei mir als Argument ebenso wenig. Die Begeisterung über den reinen Akt in einem Porno kann ja noch so sehr überzogen dargestellt werden – es fällt nicht unter Schauspielkunst. Wir bewegen uns hier auf einem schmalen Grat und können in manchen Umständen gar nicht sagen, ob hier geschauspielert wurde oder nicht. Gut möglich, dass es dann ganz besonders gut gemacht ist, wenn man nicht sagen kann, ob es echt oder unecht ist aber ich könnte Pro-Wrestler auch nicht als Schauspieler abstempeln. Große Teile ihrer Aktionen sind tatsächlich so, wie sie wirken. Eine Pornodarstellerin ist keine Schauspielerin. Das muss sie auch nicht sein. Aber dann verkauft sie mir bitte nicht als solche.

Also was ist der Grund, warum sie anwesend waren? Hat es die stets übervolle Filmbörse nötig, ein paar Leute anzulocken, die nur wegen ihrer liebsten Pornodarstellerin vorbeikommen? Die Stammbesucher beachten sie nämlich zu einem sehr großen Teil nicht. Für sie zieht das Argument nicht, wegen diesen Frauen zu kommen. Eher, wegen ihnen wegzubleiben. Es handelt sich hier nicht um eine falsche Scham, nicht zu ihnen hingehen zu wollen – die Leute auf der Filmbörse sind einfach aus anderen Gründen gekommen. Sie haben sich riesige Listen angefertigt mit Filmen, die sie kaufen wollen. Auf dieser Liste steht nicht der Punkt, dass sie mit einer Frau aus einem Porno ein Foto machen wollen. So überdramatisiert es auch klingen mag, sie nehmen einem anderen Stand, der richtige Spielfilme verkaufen würde, den Platz weg. Und jetzt ratet mal, wer mehr für den Standplatz bieten kann.

Schlussendlich können einem die drei Damen etwas leid tun. Es gibt genug Erotik-Conventions, die genau auf diese Art von Unterhaltung getrimmt sind. Dort hätten sie möglicherweise noch weniger Kleidung tragen dürfen und hätten am Ende des Tages auch etwas Geld gemacht. So sind sie aber nur an einem Sonntag Vormitag auf eine Filmbörse gegangen und am Ende des Tages vielleicht wieder mit 100 € nach Hause gegangen. Das ist nicht nur nicht lohnenswert, sondern auch enttäuschend. Es ist einfach das falsche Publikum. Die Filmfans wollen diese Form von Stand nicht auf einer Filmbörse und die drei Damen vom Stand haben nicht sonderlich viel davon. Also warum sollte man das überhaupt machen? Es muss ja ums liebe Geld gehen und irgendein absurder Deal wird es für beiden Chefetagen sinnvoll gemacht haben. Vielleicht war es auch nur die pure Werbung. Vielleicht war es auch plumpe, unfaire Appellierung an unsere niedersten Instinkte. Was auch immer es war – es war für die Besucher und für die drei Frauen wahrscheinlich kein sonderlich guter Deal.

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Jun 10 2016

Gesponserter Inhalt auf YouTube

Das ist ein heikles Thema. Ich versuche, mich kurz zu fassen.

Was passiert, wenn ein YouTuber Spiele für seinen Kanal gesponsert bekommt? Ich rede jetzt nicht von Geschenken von Zuschauern, sondern von vom Studio selber gesponserten Spielen. Wenn man einen Key bekommt, um in Form eines Videos Werbung dafür zu machen. Ich stehe vor dieser Situation und werde euch erklären, wie ich damit umgehe.

Zunächst einmal: Auch, wenn ich einen Key gesponsert bekomme, bin ich nicht dazu verpflichtet, ein Video davon zu machen. Ich mach es aber, weil ich es als fair empfinde und schließlich habe ich ja auch darum gebeten. Es kommt aber immer ein leicht bitterer Beigeschmack mit, denn gesponserte Spiele sind im Prinzip nichts weiter als Geschenke. Sie unterliegen in meinem Fall keinen Vertragsbedingungen und von daher ist man zwangsläufig voreingenommen.

Ich mache keine Reviews. Trotzdem könnte diese unbewusste Voreingenommenheit dafür sorgen, das man den Spielen gewisse Dinge eher verzeiht oder darüber hinweg sieht. Das will ich nicht tun, sondern sie alle gleich behandeln und das ohne Druck von außen. Und ich hoffe, ich bin mental fit genug, um das auch so umzusetzen.

Um der Frage der Ethik auch noch entgegenzukommen, werde ich jeglichen Inhalt, der auf einem vom Studio gesponserten Spiel basiert, auf YouTube extra markieren, voraussichtlich mit einem „[gesponsert]“-Tag im Videotitel.

All meine Bemühungen, dieses filigrane Thema vorsichtig anzugehen, lassen sich darauf zurückführen, vor euch, meinen Zuschauern immer noch mit einem Rückgrat zu erscheinen. Meine Meinung ist nicht käuflich. Das kann ich so einfach sagen aber es liegt in der menschlichen Natur, das nur schwer umsetzen zu können. Ich gebe mir aber größte Mühe.

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Jun 01 2016

Wann ist ein Push ein Push?

Es gibt auf YouTube und wahrscheinlich auch auf allen anderen Plattformen, auf denen Creator um Zuhörer kämpfen, einen Umstand, den man als „Push“ bezeichnet. Wenn ein kleiner YouTuber mit wenig Abonnenten mit einem großen YouTuber mit vielen Abonnenten zusammen Inhalte erstellt, werden die Zuschauer der größeren Partei möglicherweise auf die kleinere Partei aufmerksam. Da in einer großen Gruppe an Menschen immer ein paar Leute dabei sein werden, die genau das, was sie bei dem kleineren Creator gesehen haben, mögen werden, ist die Chance hoch, dass die kleine Partei einen Zuwachs an Zuschauern erfährt.

Auf YouTube geht es inzwischen kaum noch darum, den besten Inhalt zu schaffen, denn das können sehr viele Leute sehr gut. Was wichtig ist, ist gefunden zu werden. Ein Push von einem größeren YouTuber schafft im Prinzip einen unfairen Vorteil gegenüber den anderen. Wer gefunden wird, hatte Glück. Man muss es ihm nicht gönnen, weil er nicht zwangsläufig besser ist als die anderen, die für immer in der Versenkung bleiben werden. Einen Vorteil gegenüber den anderen zu bekommen, weil man von jemandem gefeatured wurde, mit dem man möglicherweise in privatem Kontakt steht und der die kleinere Partei nur aus Nettigkeit gepusht hat und nicht, weil er besser ist als die anderen, ist unethisch.

Oder ist es nur unethisch, es nicht zu erwähnen?

Wann ist ein Push überhaupt ein Push?

Ein YouTuber mit 100 Abonnenten kann einen anderen mit 20 pushen. Es ist aber sehr unwahrscheinlich, dass das etwas bringen wird. Aber ab welchem Abstand oder ab welcher Größe der größeren Partei reden wir von einem Push? Ich habe enttäuschenderweise keine Antwort darauf. Ich habe es selber erlebt, als ich mit jemandem aufnahm, der um die 5.000 Abonnenten hatte und ich irgendwas um 200 rum. Da hat man schon etwas von gemerkt. Jetzt merke ich sogar ein kleines bisschen etwas davon, als ich mit Wonyumi aufgenommen habe, die etwas über 2.000 Abonnenten hat und mich, kurz nach der Veröffentlichung des ersten Videos unserer Serie auf meinem Kanal, um 10 Abos gepusht hat. Das mag wenig klingen aber das ist für mich viel und es ist möglicherweise nur der Anfang. Aktuell stehe ich bei 455.

Sie hat also schlussendlich viermal so viele Zuschauer wie ich. Und ich weiß nicht, ob dieser Unterschied schon groß genug ist, um von einem möglicherweise unethischen Push zu sprechen.

Ich bin verwirrt und unsicher. Aber das ist ja nicht das erste Mal.

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Mai 27 2016

Spenden ist egoistisch

Der Mensch strebt nach Zufriedenheit. Wer sagt, dass sich jeder selbst der nächste ist, wird als Arschloch hingestellt aber oft ist es nun mal so. Der Selbsterhaltungstrieb des menschlichen Organismus ist so groß, dass wir uns selbst meist unterbewusst an vorderster Stelle platzieren. Und selbst wenn nicht, kommen wir trotzdem ziemlich früh auf der Liste der Menschen, die es nach unserer Ansicht wert sind, aus gefährlichen Situationen gerettet zu werden.

Unser Hang zum eigenen Überleben breitet sich auch auf andere, weniger bedeutende Bereiche aus. Wir wollen beruflichen Erfolg haben und mehr Geld verdienen. Das brauchen wir nicht um überleben zu können aber es ist uns trotzdem wichtig. Weniger wichtig ist dir, wie viel dein Kollege verdient. Und trotzdem schlagen wir manchmal einen Weg ein, auf dem wir anderen helfen, ohne selber davon zu proditieren. Zumindest glauben wir das.

Es gibt viele Möglichkeiten, anderen Menschen zu helfen. Man kann selbstlos etwas handwerkliches für die Nachbarin erledigen. Oder online ein Formular für ältere Familienmitglieder ausfüllen, die sich damit nicht auskennen. Oder man kann Leute, die in schwierigen Situationen sind, Geld zukommen lassen, z.B. für wohltätige Organisationen. Das eigene Wohl wird dadurch nicht beeinträchtigt und trotzdem tun wir diese Dinge. Schlussendlich tun wir diese Dinge aber nicht für andere, sondern für uns selbst.

Wer spendet, fühlt sich gut. „Jawoll, ich hab was Gutes getan! Durch meinen kleinen Beitrag habe ich aus der Welt einen besseren Ort gemacht! Wenn auch nur ein wenig.“ Was auch immer ein Mensch getan hat oder wem auch immer er für wohltätige Zwecke Geld hat zukommen lassen – am Ende des Tages fühlt er sich gut dadurch. Ein Mensch kann etwas spenden, weil er selber das Gefühl haben will, etwas Gutes getan zu haben. Wer spendet, tut das möglicherweise nicht für andere, sondern für sich selbst, um sich besser zu fühlen. In diesem Zusammenhang ist eine Spende ein egoistischer Akt.

Dir kann egal sein, was aus dem Geld wird. Du wirst nie erfahren, wo deine 10 €-Spende wirklich gelandet ist. Du kannst dir von diesen 10 € aber ein persönliches Hochgefühl kaufen, das dir niemand nehmen kann. Du hast nichts handfestes aber du hast das gute Gefühl, etwas zum Besseren verändert zu haben. Es ist nur die Frage, wie kaputt man innerlich ist und wie hoch der Spendenbetrag sein muss, um sich selbst durch seine großzügige und uneigennützige Spende aus dem persönlichen tiefen Loch zu heben.

Das alles sind Mutmaßungen und sie treffen nicht immer zu. Manche Menschen sind wirklich selbstlos. Aber die fühlen sich persönlich nach einer geleisteten Spende auch nicht besser. Und dann kann ihnen diese Spende eigentlich nicht viel bedeutet haben.

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Mai 25 2016

Unterstützung ist kein Zwang!

Im letzten Monat ist einiges passiert auf meinem Kanal. So habe ich vorhin auf der mobilen App etwas meine Statistiken durchforstet und habe einen merkwürdigen Anstieg der negativen Bewertungen wahrgenomen. Schlussendlich war das wohl eine falsche Angabe aufgrund von evlt. doppelt gezählten positiven Bewertungen, die später aberkannt wurden. Ein Bug, der ab und zu vorkommt. Aber Fakt ist, dass zwei Daten, an denen ich Abonnenten verloren habe, etwas herausstechen. Das ist der 08.05. und der 11.05. An diesen Tagen postete ich einmal ein Update zu meinen Patreon-Rewards und einmal startete ich mein Amazon Partnerprogramm.

Ich habe es zuvor gesagt aber ich sage es noch mal: Es gibt keinen Zwang, mich finanziell zu unterstützen! Wer das möchte, kann dies auf Patreon tun und bekommt ein paar Kleinigkeiten als Gegenleistung. Wer das nicht möchte, kann auch meinen Amazonlink benutzen. Aber wer das auch nicht möchte, der muss das auch nicht tun! Bitte fühlt euch nicht verpflichtet dazu, mich zu unterstützen oder zu denken, ich erwarte das von euch. Es ist nur die Möglichkeit da, für die Leute, die das gerne tun würden. Jedes Mal, wenn ich diese Programme in einem Video erwähne, sage ich das mit einem Augenzwinkern!

Dazu muss ich erwähnen, dass es für Patreon-Unterstützer keine exklusiven Inhalte gibt! Ich produziere keinen speziellen Inhalt für „bezahlende“ Zuschauer. Der „kostenlose Abonnent“ bekommt genau das gleiche! Niemand wird bevorzugt! Meine Videos kann man nicht kaufen! Einzig der verfrühte Zugang zu neuen Videos kann „erkauft“ werden. Das ist aber nur für diejenigen, die es nicht abwarten können. Alle anderen Zuschauer bekommen die Videos nach meinem üblichen Uploadplan, wie er jetzt schon seit vielen Monaten steht. Täglich ein Video, ~15 min. lang, u.U. am Sonntag ein Zusatzvideo und generell Zusätze und Ankündigungen zwischendurch. JEDER BEKOMMT ALLES!

Also bitte – falls euch das auf den Sack geht, dass irgendwo ein Link zu Patreon oder zu Amazon führt, dann klickt ihn bitte nicht an! Ich halte nicht weniger von Leuten, die mich nicht unterstützen – ich unterstütze auch niemanden auf Patreon aber manche wollen das halt tun und für diese Leute soll die Möglichkeit offen stehen. Bitte habt so viel Verständnis und deabonniert mich nicht wegen solchen Kleinigkeiten – mein Inhalt, also das, weshalb ihr ursprünglich abonniert habt, ändert sich dadurch in keinster Weise!

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Status-Update

Kann es sein, dass es keine Band wie Disturbed gibt? Entweder sie driften in eine zu softe Schiene ab und klingen etwas lahm wie Billy Talent oder Alter Bridge oder sie werden zu hart und enden in für mich purem Krach und zu schnellen Drums ohne wirkliche Melodie, wie bei Slipknot. Möglicherweise habe ich damit ein paar Fans ziemlich wütend gemacht. Ich weiß nur, ich finde nichts, was so durchgehend gut ist wie Disturbed. Beste Band ever!

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Mai 20 2016

Mein Coverage zu Supreme Commander

Vor einiger Zeit beschloss ich, jedes Spiel, das in der Gamestar enthalten ist, auf meinem Kanal anzuspielen. Das passte zu der Zeit gut mit meinem Abo zusammen. Schlussendlich habe ich es aufgegeben, weil es zu oft Sachen waren, die mich nicht nur nicht interessierten, sondern bei denen ich mich sträuben wollte, sie auszuprobieren. Zu einem dieser Spiele gehörte auch Supreme Commander.

Ich bin kein großer Strategie-Fan. Meine Strategie bezieht sich höchstens auf die aus Worms. Alles darüber ist mir zu hoch. Dementsprechend schlecht fiel auch mein Video zu Supreme Commander aus. Ich stolperte durch das Spiel und wusste nicht so recht, was ich eigentlich mache. Und das stieß einigen Leuten ziemlich sauer auf.

Es ist mir bis heute ein Rätsel aber dieses Video war sehr populär und bekam deutlich über 1.000 Aufrufe und avancierte zu einem meiner meistgeguckten Videos auf meinem Kanal. Das bedeutet, es zog viele Leute an, die mir nicht regelmäßig zugucken. Sie kannten meinen Stil nicht und es gab ordentlich Kritik und negative Bewertungen. So sehr, dass ich den Sinn dieses offensichtlich schlecht gemachten Videos, das noch dazu andere Menschen verärgert, nicht mehr gesehen habe und es auf „privat“ stellte, sodass es niemand mehr gucken kann. Doch dann passierte etwas.

Statistik zum Video von Supreme Commander

Gemäß meiner Politik zu den von Zuschauern gesponsorten Videos (ja, manche Menschen schenken mir tatsächlich Spiele!) bin ich gezwungen, gesponsorte Spiele in einem Video anzuspielen. Somit könnte ein böser Geist mir durchaus Spiele „aufzwingen“, von denen sie wissen, dass ich sie nicht mag oder sie nicht beherrsche.

Kürzlich bekam ich Supreme Commander 2 geschenkt.

Fuck.

Ich muss ein Video zu einem Spiel machen, dessen Vorgänger ich nicht verstanden habe und dessen Genre ich nicht beherrsche. Und damit ich nicht wieder so viel Hate bekomme, werde ich das Spiel vorher testen und lernen müssen. Das ist eine ziemlich große Bürde und ich kann nur hoffen, dass das fertige Produkt gut ankommt. Ansonsten platzt mir nämlich noch ein Äderchen.

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Status-Update

Was ist das hier? Das ist mein Feed für Dinge, die ich eigentlich auf Twitter gepostet hätte, dort aber das Zeichenlimit überschreiten würden. Für einen richtigen Post wären sie aber zu kurz. Deshalb wird es einfach als „Random“ abgestempelt und gut is. Mal sehen, ob ich es überhaupt so oft nutzen werde, wie ich mir das jetzt vorstelle.

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Apr 01 2016

Warum der 1. April stinkt

Es ist der 1. April. Hurra, lasst uns alle Scherze machen, die keiner zum Lachen findet!

Nein! Warum?

Der 1. April ist eine ganz furchtbare Idee, vor allem in der heutigen Zeit. Damals als kleiner Gag in der Grundschule, als man noch so unbedarft war, dass man über alles lachen konnte, war das noch in Ordnung. Aber schon zu dieser Zeit fand ich persönlich das Konzept blöd. Als ein Mensch, der von Grund auf fröhlich und witzig ist, kommt mir die Idee blöd vor, dass jeder versucht, an einem Tag im Jahr urplötzlich komisch sein zu müssen. Und warum? Für ein paar Höflichkeitslacher. Jeder ist einfach nur genervt. In der heutigen Zeit, also in der Zeit von Smartphones und dem Internet, dürfte man mit Scherzen zum 1. April auch Grundschüler nicht mehr unterhalten können.

Das wird alles schlimmer, wenn es keine privaten Menschen mehr machen, sondern Firmen, Unternehmen oder Personen des öffentlichen Interesses. Ich rede hier auch und vor allem über Menschen, die mit Videos auf YouTube ihr Geld verdienen. Dieser eine Tag im Jahr wird vollgespamt mit dummen Videos, die in ihren Titeln ein Weltwunder versprechen und auf den Vorschaubildern dicke Brüste zeigen. Das Video im Endeffekt, also etwas, womit der Creator sein Geld verdient, ist dann irgendein Bullshit.

Wir stellen uns einen hart arbeitenden Mann vor (ja, ich habe wieder Arbeit – das nur mal so am Rande) und er kommt nach Feierabend nach Hause. Fernseher an, YouTube läuft. Jetzt die Füße hochlegen und mit dem persönlichen Lieblingsprogramm entspannen, etwas neues lernen und ein paar Lacher abgeben. Tja, doch es ist der 1. April und so kommt es, dass man mehrere Videos erblickt, die scheinbar nur dafür existieren, um den Zuschauer zu verärgern. Dumme, unlustige und nervige Videos kommen aus der Mattscheibe getropft und Frustration baut sich auf. Frustration darüber, dass nicht nur die feierabendliche Entspannung verloren gegangen ist, sondern auch noch, dass sich die Creator mehr oder weniger Mühe mit den schlechten Videos gegeben haben, die natürlich kein Zusatz zum regulären Programm sind, sondern dieses ganz frech ersetzen!

Ein Blick auf die richtige Wiedergabeseite außerhalb der App zeigt einen gewaltigen Anstieg an negativen Bewertungen, zumeist über 50%. Warum tun uns das die Creator an? Es ist ganz offensichtlich, dass viele Leute – regelmäßige Zuschauer – etwas bestimmtes erwarten und angepisst sind, wenn sie es nicht bekommen. Das hat nichts damit zu tun, keinen Spaß zu verstehen. Es hört der Spaß auf, wenn für einen schlechten Witz, der nicht mal einer ist (!) echter, qualitativ hochwertiger Inhalt gestrichen wird!

Niemand hat etwas davon, ALSO LASST ES SEIN!!!

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Mrz 12 2016

Warum ich aktuell keine Solo-Streams mache, was aus den Videos wird und wann sich das alles ändern könnte

Heute noch mal ein Update von mir zu einem Teil meines Lebens.

Zunächst ganz eindeutig: Ich werde zunächst keine Solo-Streams mehr machen. Warum? Weil ich beruflich gesehen in einer unschönen Position bin (die ich nicht zu verschulden habe!) und ich nicht die positive Energie zusammenkratzen kann, um in einem Stream gute Laune verbreiten zu können. Ich bin etwas down. Deprimiert würde ich nicht sagen – so weit ist es noch nicht. Auf jeden Fall müsst ihr diese einfache Tatsache erst mal verdauen und akzeptieren.

Gestern (11.03.2016) war ich im Stream von Wonyumi zu Gast. Das hat auch mir sehr viel Spaß gemacht, weil Wonyumi selbst so viel gute Laune ausstrahlt, dass sie mich mitreißen kann. Dieser Stream war eine schöne Ablenkung für mich. Alleine kann ich mich nicht dorthin drücken, gute Laune zu verbreiten aber mit jemandem an meiner Seite geht das. Auch auf die Gefahr hin, zu aufdringlich zu werden, werde ich mit Wonyumi noch besprechen, ob wir das öfter machen können, so lange wie ich nicht in der Lage bin, Solo-Streams zu produzieren.

In dieser Zeit werde ich auch keinen neuen Inhalt mehr aufnehmen. In den letzten Wochen habe ich aber wieder gut vorgearbeitet und somit könnt ihr schon mal sicher sein, dass Pesti Inc, Spore und Pokémon Kristall die nächsten beiden Wochen normal weiterläuft. In der Woche danach (ab dem 28.03.2016) geht mir der Inhalt für Pesti Inc aus. Ab diesem Tag könnte die vor langer Zeit aufgenommene Session Viscera Cleanup Detail mit mir, Glenvan und Wonyumi an die Stelle von Pesti Inc rücken. Ab April gibt es evtl. gar nichts mehr.

Dieser Umstand könnte sich sehr schnell ändern. Mein alter Arbeitgeber hat mich im Zuge eines Insolvenzverfahrens freigestellt, ich bin also nicht gekündigt. Theoretisch kann ich wieder zurückgeholt werden und bekomme dann auch wieder meinen Lohn, wenn sich die Firma erholt hat. Das könnte in den nächsten Tagen schon passieren, wenn mein Chef einen Kredit von der Bank bekommen hat. Abseits davon habe ich noch drei offene Bewerbungen von zumindest einer Firma, die gerade aktiv nach Verstärkung sucht. Abseits davon habe ich noch zwei weitere potentielle Adressen, wo ich mich melden kann.

Wer schon mal auf Jobsuche war, weiß, dass sich hier von einem Tag auf den nächsten alles verändern kann. Bei mir sieht es nicht anders aus aber bis es so weit ist, hab ich nicht gerade die beste Laune.

Es ist also etwas ungewiss, wie lange dieser Zustand noch anhält. Aber wenn es vorbei ist, melde ich mich wieder.

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Mrz 04 2016

Was gerade in meinem Leben los ist

Vielleicht hat der ein oder andere heute meinen Tweet gesehen.

Dieser Tweet bezieht sich auf die Insolvenz und drohende Pleite meines aktuellen Arbeitgebers. Das alleine sollte eigentlich schon ausreichen, um sich vorzustellen, wie ich mich gerade fühle. In der nächsten Woche könnte ich per Post eine Freistellung zugeschickt bekommen. Das bedeutet, ich muss zu Hause bleiben, ohne bezahlt zu werden, also im Prinzip unbezahlter Urlaub. Zunächst ohne Ende. Für den Fall, dass sich die Firma in absehbarer Zeit erholt, werde ich wieder an Bord gebracht und kann dann normal weiterarbeiten. In diesem Fall wäre es eine lange Kurzarbeit gewesen. Es kann aber genau so gut passieren, dass diese Freistellung in eine Kündigung übergeht. Oder ich bekomme gar keine Freistellung.

Es ist eine merkwürdige Situation und aktuell kann ich nur abwarten und hoffen, dass alles zu meinen Gunsten ausgeht. Ansonsten steh ich möglicherweise bald plötzlich ohne Job da und muss mir was neues suchen. Diese Umstände führen dazu, dass ich nicht so gut drauf bin und mir eher Unterhaltung suche, um mich abzulenken, anstatt selber welche zu erstellen. Ich weiß also nicht, wie es diese Woche mit einem Livestream aussieht (dazu werde ich noch etwaas twittern) und ob in nächster Zeit überhaupt neue Videos erscheinen.

Ich weiß, diese Situation ist als Zuschauer echt scheiße und ich hasse es als Zuschauer selber auch, wenn einer meiner abonnierten Kanäle private Probleme hat aber so ist es aktuell nun mal.

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