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Mrz 28 2013

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[Review] [REC]

Es gibt einige Länder auf der Welt, die sich scheinbar auf Terror- und Horrorfilme spezialisiert haben. Klingt jetzt vielleicht wie ein Vorurteil, ist aber so, wenn man nach Japan, Spanien oder Frankreich blickt. Eben aus Spanien kommt [REC]. Ein Film, der durch seine eigentliche Einfachheit Grundängste im Zuschauer auslösen will und das auch ziemlich gut hinbekommt.

[REC]

Der Film geht um ein Kamerateam, bestehend aus nur zwei Leuten (ein Kameramann und eine Reporterin), die eine Nacht den Alltag der Feuerwehr zeigen wollen und mit auf Einsätze gehen. Der erste Einsatz wird auch gleich der alles entscheidende, denn dort wartet eine irre Infektion, Zombies, Menschenfresser und der Kampf ums nackte Überleben auf sie. Diese Grundzutaten des Horrorkinos weiß [REC] sehr gut rüberzubringen, weil wir die ganze Zeit nur Aufnahmen aus einer eher wackeligen Handkamera zu sehen bekommen. Ganz im Gegenteil zu meinen Befürchtungen wird einem davon nicht schlecht, sondern es wirkt alles verdammt authentisch. Hier wurde tolle Arbeit geleistet und selbst die normalsten Szenen werden interessant, weil man das Gefühl hat, es sei tatsächlich eine Reportage.

Wärend des Filmes kommt also die wackelige Kamera, Dunkelheit und Ungewissheit zum Einsatz, die ein sehr intensives Filmerlebnis erzeugen. Es sei aber noch erwähnt, dass es sich hier um keine Splatterorgie handelt, sondern relativ subtil angesetzte Effekte, die auch sehr realitätsnah dargestellt werden und absolut nachvollziehbar sind. Hier wird also keineswegs übertrieben und das tut dem Film sehr gut. Das Ende hingegen fand ich etwas enttäuschend aber das ist ja leider oft so bei solchen Filmen.

Tja, viel mehr gibt es eigentlich nicht zu sagen. Höchstens, dass es [REC] geschafft hat, mich in einer Szene tatsächlich zu erschrecken, was heute sehr selten geworden ist und wofür ich auch ein Prozent extra in der Bewertung vergebe. Somit kommt der Film auf 75%. Angesichts der Tatsache, dass sich meine Bewertungskriterien fast nur auf die Gewalt beziehen und nur hintergründig um die Story, Wendepunkte und dergleichen eingehen, ist das eine ordentliche Wertung. Ich kann [REC] auf jeden Fall empfehlen, um sich mal ordentlich einen wegzuschocken.

Über den Autor

Pesti

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