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Apr 04 2013

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[Review] Cabin Fever

Eigentlich ist es schon ziemlich lange her, dass ich diesen Film gesehen habe. Jüngst habe ich aber bei der Blu-ray zugegriffen und ihn mir soeben noch einmal angeguckt. Und ich muss sagen, er war weit besser, als er mir in Erinnerung geblieben war und deshalb bekommt er jetzt auch noch ein schriftliches Review. Die Endwertung habe ich übrigens nachträglich um ein Prozent angehoben, weil ich mich erschrocken habe. Und zwei weitere Male war ich zumindest ganz knapp davor. 😉

Zur Blu-ray an sich gibt’s übrigens noch zu sagen, dass sie sehr gut gelungen ist. Das Bild ist wirklich toll. Nur der Sound schwächelt anfangs noch etwas. Manchmal hat der Kameramann auch etwas Probleme dabei, das Bild scharfzustellen. Dieser Effekt ist hier aber nicht so extrem wie z.B. bei Exam.

Die Story ist eigentlich ganz harmlos: Ein paar frische College-Abgänger wollen einen draufmachen und verziehen sich in eine gemietete Hütte irgendwo im Wald. Logisch? Nein. Ist aber auch egal. Ziemlich schnell werden wir hier nämlich Zeuge davon, wie sie von einem Typen heimgesucht werden, der ihnen eigentlich nichts böses will, sie aber mit einer todbringenden Krankheit ansteckt. Fortan versuchen sie, sich nicht gegenseitig anzustecken, dann sich gegenseitig voneinander abzuschirmen und zwischendurch wollen sie natürlich wieder nach hause, was sich aber aus verschiedenen Gründen letztendlich als sehr schwierig erweist.

Cabin Fever

Alles also nichts weltbewegendes. Interessant ist aber zumindest ein Name, der im Film immer wieder auftaucht und das ist Eli Roth. Dieser zeichnet sich nämlich auch für Hostel (80%) verantwortlich und sorgt hier (ich sag das einfach mal so, obwohl ich keine Ahnung habe) für tolle Effekte und eklige Momente. Und das alles FSK-freundlich!

Cabin Fever hat durchaus seine Härten und könnte der Thematik entsprechend auch nicht härter sein. Es ist alles drin, was drin sein muss und das Gesamtpaket ist sehr stimmig. Allerdings bleibt eine kleine Frage unbeantwortet, die ich hier sogar spoilerfrei erwähnen kann: Was zum Teufel ist in der Kiste? Außerdem erfahren wir nicht, was mit dem Jungen los ist. Oder übehaupt, was mit allen los ist.

Abseits dieser Fragen und dem Gewaltgrad ist Cabin Fever an genau zwei Stellen verdammt lustig. Eine davon ist das Ende. Ich kann es unmöglich erwähnen, ohne den ganzen Spaß am Ende wegzunehmen aber wer den Film sowieso nicht gucken wird, darf ja gerne den Spoiler öffnen, in dem ich das Ende des Filmes entlüfte.

Schlussendlich kann ich sagen, dass Cabin Fever wirklich gut unterhält, einiges an Schauwerten zu bieten hat und all das Drumherum wirklich gut sitzt. Deshalb bekommt er von mir 83%.

Über den Autor

Pesti

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