FAQ

Werfen wir einen Blick darauf, welche Fragen ihr mir bezüglich meiner Vertonungen am häufigsten stellt.

Kannst du SCP-XYZ vertonen?

Ja, natürlich! Die ganze Show basiert darauf, dass ihr mir sagt, was ihr hören wollt. Ich bekomme tatsächlich relativ viele Anfragen, deshalb müsst ihr meistens etliche Wochen Wartezeit in Kauf nehmen. Ich berücksichtige aber (fast) jeden Wunsch. Die aktuelle Warteliste kann hier eingesehen werden.

Wo kann ich Wünsche einsenden?

Eigentlich überall. Schreib hier einen Kommentar – egal, unter welchem Beitrag. Kommentiere eine Episode auf Spotify, schreib mir auf Twitter, schick mir eine Email oder tritt dem Discord der deutschsprachigen Foundation bei und schreib mich dort an (@therealslimpesti). Es gibt viele Methoden und es ist prinzipiell egal, wo ihr Wünsche einreicht. Hauptsache, ich kann sie sehen.

Kannst du Universum XYZ vertonen? Das besteht aus 23 Artikeln, 15 Geschichten und 112 Querverweisen.

Äh, nein. Ich nehme keine Mammutprojekte an, die mich etliche Monate beschäftigen würden. Ein einzelner oder auch eine Handvoll Artikel sind kein Problem – ich scheue mich auch nicht vor langen Artikeln. Aber ich möchte nicht eine so große Liste an Wünschen mit einem Mal annehmen. Dadurch „verstopft“ die Wunschliste und ich nehme anderen Zuhörern die Möglichkeit, sich etwas zu wünschen, weil ein einziger Wunsch mich ein halbes Jahr aufhält. Es soll immer fair bleiben, weshalb Wünsche in chronologischer Reihenfolge, entsprechend des Datums ihrer Wunschstellung, vertont werden.

Warum vertonst du X aber Y dauert noch länger?

OK, zugegeben – diese Frage wurde mir noch nie gestellt. (Ihr seid alle sehr höflich, geduldig und nachsichtig, vielen Dank!) Ich empfinde es aber als meine Pflicht, diesen möglichen Umstand zu erklären. Normalerweise vertone ich einen speziellen Wunsch pro Woche und dazwischen mach ich, was ich will. Das können neue Übersetzungen oder neue Artikel sein, über die ich zufällig gestolpert bin und die ich aus eigenem Interesse gerne vertonen möchte. Es kann aber auch sein, dass mich der Wunsch eines Zuhörers selbst so sehr interessiert, dass ich ihn vorziehe. Das bedeutet in solch einem speziellen Fall (wie er sehr selten vorkommt), dass ich in einer Woche zwei Wünsche bearbeiten würde.

Ja, manchmal passe ich die Reihenfolge der Liste an aber ihr sollt wissen, dass dies nie zu Lasten bereits eingereichter Wünsche geht! Wenn ich etwas zwischenschiebe, ändert sich die Reihenfolge und die Wartezeit der anderen Wünsche nicht. Wenn es gestern noch zehn Wochen waren, sind es morgen auch noch zehn Wochen Wartezeit. Vielleicht auch weniger aber nie mehr!

Welche Software benutzt du für Effekt XYZ?

Spätestens seit SCP-6630 benutze ich für die meisten Stimmverzerrungen VocalSynth 2 von iZotope. Generell nutze ich viel Produkte von iZotope, allen voran RX 10 Standard zur Entfernung unerwünschter Nebengeräusche. Das funktioniert hervorragend und erspart mir unzählige Stunden manuelle Arbeit. Dazu kommen Sachen wie der Vocal Doubler, den ich gerne für Roboterstimmen nutze und Neoverb für sehr extreme Halleffekte. Und ich warte noch auf die passende Gelegenheit, Vinyl auszupacken, um einen sehr coolen Schallplatteneffekt einzubauen. Alles in allem kann ich sagen, dass die Produkte von iZotope erstklassig sind und mich noch nie enttäuscht haben. All diese Plugins kommen bei mir dann in DaVinci Resolve zusammen.

Was für ein Mikrofon hast du?

Seit vielen Jahren schon nutze ich das Shure SM7b, welches bei mir an einem Art Tube MP/C hängt, um Übersteuern zu verhindern und das Signal etwas zu komprimieren. Das hat mich bisher nie im Stich gelassen und war meine Endstation. Lange bevor das Internet eine Macke bekommen und jeder dieses Mikrofon gekauft hat. Es ist sehr gut aber man muss schon wissen, was man braucht und was man will. Das ist kein so leichter Blindkauf.

Wie alt bist du?

In letzter Zeit häuft sich diese Frage, von daher mache ich es euch einfach mit meinem Geburtsjahr: 1989. Das stimmt nächstes Jahr wenigstens auch noch.

Wer schneidet / bearbeitet die Episoden?

Eine interessante Frage. Ich finde mich regelmäßig in den Charts von Spotify wieder, umgeben von professionellen Podcasts, Radiosendungen und Shows von öffentlichen Fernsehsendungen oder deren Moderatoren – Leute, die einen gewissen Stand im öffentlichen Leben haben. Und dazwischen ist der kleine Pesti mit seiner Show.

Meine Vertonungen sind ein Hobby. Ich mache das alleine. Vom ersten Tag bis heute hat mir niemand mit meinem Projekt geholfen, niemand hat etwas für mich aufgenommen, niemand hat irgendwo bezahlte Werbung gemacht, niemand hat auch nur eine Minute meiner Show für mich bearbeitet. Der Podcast, die Vertonungen, die Show – jede einzelne Episode – ist eine Ein-Mann-Produktion. Ich mache das alleine und verdiene daran keinen Cent.

Kann ich mitmachen?

Nein. Das hat aber mehrere Gründe und liegt nicht unbedingt daran, ob du talentiert bist. Natürlich habe ich einen gewissen Qualitätsstandard, den ich an mich selbst habe und den ich auch an andere hätte, wären sie Teil meiner Produktion. Vor allem aber finde ich, dass das nicht das wäre, was die meisten Zuhörer wollen.

Zumindest von den Leuten, die Kommentare schreiben, gibt es wahnsinnig viele Menschen, die ganz spezifisch meine Vertonungen hören, weil sie meine Stimme mögen. Sehr viele Nachrichten erreichen mich, in denen steht, meine Show wird zum Einschlafen genutzt, weil ich eine beruhigende Stimme habe, denen sie gerne zuhören. Da ist der Inhalt manchmal fast schon zweitrangig. Ich habe das Gefühl, eine andere Stimme wäre da etwas, was einige Leute nicht zu schätzen wüssten.

Schlussendlich kommt halt noch dazu, dass ich mir selber manchmal Stress mache, um etwas fertig zu bekommen, weil ich einfach nichts dazu lerne und ständig Dinge verspreche. Und sein es nur die wöchentlichen Ankündigungen, wann welche Episode kommt. Das sind Deadlines, die ich einhalten „muss“ und ich will das auf niemand anderen abwälzen und meinen Zeitplan zum Problem Anderer machen. Nicht, weil sonst niemand einen Plan einhalten kann, sondern weil ich von niemandem erwarten will, irgendetwas zu einem bestimmten Zeitpunkt fertig zu haben.

Ich will auch SCPs vertonen.

Super, hau rein! Du solltest dich nur vorher schlau machen, was du dafür benötigst und wie Podcasts überhaupt veröffentlicht werden. Der übliche Weg ist nämlich ein externer Hoster, bei dem Speicherplatz gemietet wird, der die Dateien bei sich speichert und sie per RSS-Feed dann an Plattformen wie Spotify weiterleitet. In solch einem Fall speichert Spotify bei sich gar keine Dateien, sondern verweist nur auf den Hoster. Das ist eigentlich eine sehr gute Methode, weil man dann diverse Plattformen verknüpfen kann, jede Episode nur einmal hochlädt und nur einmal die Beschreibung schreibt und jede Plattform greift sich die Informationen automatisch und verlinkt alles.

Sollten einige dieser Worte auf Unverständnis stoßen – kein Problem. Diese Schlagworte sollten ausreichen, um sich einen Überblick zu suchen und wenn da der Durchblick größer ist, kann schon losgelegt werden. Es sollte bedacht werden, dass solch ein Hosting mit monatlichen Kosten einhergeht. Also anders als Geld mit einem Podcast zu verdienen, kostet er in erster Linie Geld. Und da sind wir noch gar nicht bei einer schönen Aufnahmesituation, damit deine künftigen Zuhörer auch gerne zuhören, anstatt durch unzureichende Audioqualität beleidigt zu werden. Das klingt zwar dramatisch, ist aber ein wichtiger Punkt.

Auf jeden Fall habe ich das Podcasten natürlich nicht erfunden und auch beim Vertonen von SCPs war ich nicht der erste. Macht einfach, worauf ihr Bock habt, das geht schon klar.

Machst du SCP-682?

Kurze Antwort: ja. Lange Antwort: ich weiß nicht wann.

SCP-682 ist bei weitem der Artikel, der am häufigsten angefragt wird und gleichzeitig der Artikel, den ich schon am längsten vor mir her schiebe. Die Erklärung dafür liegt auf der Hand: die Länge des Artikels, gepaart mit seinem Format, denn die Länge an sich ist gar nicht mal so sehr das große Problem. Nehmen wir nur mal SCP-6500 als Beispiel. Der Unterschied ist nur, dass SCP-6500 sehr abwechslungsreich ist, viele Geschichten erzählt, im Format wechselt und eine gleichbleibende Qualität liefert. SCP-682 hingegen ist mehr oder weniger eine Party, auf die so gut wie jeder kommt und bei der zu wenig rausgeschmissen wird. Ich verstehe zwar die Faszination, habe aber das Gefühl, die Qualität der Einträge ist nicht immer auf hohem Niveau.

Dennoch, die Anfragen reißen nicht ab, also muss ich es prinzipiell einfach machen. Wegen seiner Länge werde ich den Artikel aber wieder in einzelne Stücke hacken. Aktuell sind fünf Episoden mit je rund einer Stunde Laufzeit geplant. Das ist vertretbar und akzeptabel und noch leicht verdaulich. Es gibt keine sinnvollen Stellen, an denen man schneiden könnte, also hacke ich es willkürlich auseinander. Was besseres fällt mir nicht ein.

Und obwohl das Log immer mehr erweitert werden kann, werde ich den Artikel so nehmen, wie er bei der Aufnahme war und nichts nachträglich hinzufügen. So halte ich es auch bei allen anderen Episoden. Auf jeden Fall werde ich vor dem initialen Release alle Episoden fertig machen und mich erst damit beschäftigen, wenn SCP-6500 fertig ist. Das wird sich also noch etwas hinziehen. Vor allem dann, wenn du dies hier liest, bevor SCP-6500 veröffentlicht wurde. Dann hab ich nämlich noch nichts daran gemacht.

Es kommt. Aber es dauert.

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